Start » Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen » Kardiologische Ambulanzen und Spezialsprechstunden

Kontakte

Telefon: +49 (0) 89 1218 – 4005
Telefax: +49 (0) 89 1218 – 4006
ekambulanz@dhm.mhn.de

 

Telefonische Sprechzeiten
Montag bis Donnerstag: 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Anmeldung und Terminvergabe Rhythmuspatienten (ambulant und stationär)

Monique Grgic
Telefon: +49 (0) 89 1218-2020
Telefax: +49 (0) 89 1218-4593
epu@dhm.mhn.de

Telefonische Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag: 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Anmeldung und Terminvergabe zur Nachsorge (Patienten, die in der Abteilung für Elektrophysiologie eine Ablation ihrer Rhythmusstörung erhalten haben):

Paula Ribeiro
Telefon: +49 (0) 89 1218-2007
Telefax: +49 (0) 89 1218-4027
nachsorgeepu@dhm.mhn.de

Telefonische Sprechzeiten:
Montag – Donnerstag: 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Freitag: 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Terminvereinbarung unter +49 (0) 89 1218 – 4023

Telefonische Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 10:00 Uhr

Spezialsprechstunde für perkutane Herzklappeninterventionen und strukturelle Herzerkrankungen

 

Leitung
Prof. Dr. med. Michael Joner

 

In den letzten Jahren wurden in der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen moderne interventionelle Techniken zur Behandlung von Herzklappenerkrankungen eingeführt. Zu diesen neuen, minimal-invasiven Verfahren zählen:

  • Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI): eine hochgradige Einengung der Aortenklappe wird über die Leiste oder über die Herzspitze aufgedehnt und eine neue Herzklappe eingesetzt.
  • MitraClip-Verfahren: eine hochgradige Undichtigkeit der Mitralklappe wird mit einer oder mehreren Klammern (MitralClips) abgedichtet.
  • Vorhofohrverschluss: eine neue Therapie zur Reduzierung des Schlaganfallrisikos für Patienten mit Vorhofflimmern und schweren Nebenwirkungen (Blutungen) unter einer blutverdünnenden medikamentösen Therapie (z.B. Marcumar) ist der Verschluss des linken Vorhofohrs mittels eines Amplatzer™ Cardiac Plug (ACP).

Eine wesentliche Aufgabe der Spezialambulanz besteht in der Beurteilung von Patienten die eine TAVI, einen MitraClip oder einen Vorhofohrverschluss erhalten sollen sowie deren fachgerechte Nachbetreuung. In vielen Fällen ist bereits bei der ersten Untersuchung eine Vorabbeurteilung über die zugrundeliegende Klappenerkrankung, eine Beurteilung des Schweregrades und des Gesamtzustands und der Begleiterkrankungen des Patienten sowie eine individuelle Planung des weiteren Vorgehens möglich, ebenso wie die Erstellung einer Zweitmeinung für zuweisende Ärzte oder Patienten. 

Herausragende Vorteile für die Behandlung von schweren Herzklappenfehlern im Deutschen Herzzentrum München ist die

  • sehr enge Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Herzchirurgen,
  • gemeinsame personelle Besetzung der Sprechstunde,
  • mindestens einmal wöchentlich stattfindende interdisziplinäre Herzklappenkonferenz.

Bei der Indikationsstellung richten wir uns nach den Richtlinien der Europäischen und Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Bei Patienten mit Vorhofflimmern ist die systemische und insbesondere zerebrovaskuläre Embolie mit Insult die gravierendste Komplikation. Treten Blutungen unter der Standardtherapie der oralen Antikoagulation auf besteht die Möglichkeit das linke Vorhofsohr, aus dem über 90 Prozent der Thromben bei Vorhofflimmern stammen, mit einem Amplatzer Cardiac Plug (St. Jude Medical) zu verschließen. Diese Behandlungsmethode wird im Deutschen Herzzentrum München seit 2011 durchgeführt und stellt bei diesen Patienten eine Alternative zur chronischen oralen Antikoagulation dar.

Spezialambulanz für schweren Bluthochdruck 

 

Leitung

PD Dr. med. Teresa Trenkwalder

 

Der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine Volkskrankheit, die in der Regel erfolgreich behandelt werden kann durch:

  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • salzarmer Kost
  • Gewichtsabnahme
  • Einnahme von Medikamenten

 

Allerdings ist bei etwa 10 Prozent der Hochdruck-Patienten trotz der Einnahme von mehreren Blutdrucktabletten nur eine unzureichende Einstellung zu erreichen. Bei diesen Patienten besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche und Schlaganfall. Kann unter einer Kombination von drei unterschiedlichen Blutdruckmedikamenten keine ausreichende Blutdruckeinstellung erreicht werden, so spricht man von einer therapieresistenten Hypertonie. Unsere Spezialambulanz für schweren Bluthochdruck wendet sich genau an diese Patienten mit therapieresistenter Hypertonie. Wir suchen gezielt nach möglichen (und gut behandelbaren Ursachen) des Bluthochdrucks. Hierzu gehören neben klinischen und laborchemischen Untersuchungen auch die Darstellung der Nieren und Nierengefäße mittels Ultraschall sowie die Abklärung nach Atemstörungen im Schlaf.

Wir stellen dann einen individuellen, medikamentöser Therapievorschlag, die Blutdruckeinstellung mittels Langzeitblutdruckuntersuchungen überwacht. Unsere Ärzte sind durch die Deutschen Hochdruckliga als Hypertensiologen zertifiziert.

Ambulanz für Lipidstoffwechselstörungen

 

Leitung
Prof. Dr. med. Wolfgang Koenig

Zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen zählen Fettstoffwechselstörungen. Dabei handelt es sich meist um erhöhte Cholesterin- und/oder Triglyceridspiegel, die zu atherosklerotischen Gefäßablagerungen führen können. In unserer Lipidambulanz beurteilen und differenzieren wir anhand der Krankengeschichte, der körperlichen Untersuchung, einer speziellen Laboranalytik und ggf. mit Hilfe von genetischen Zusatzuntersuchungen, erworbene oder angeborene Stoffwechseldefekte. Ein zentraler Baustein ist hierbei die Erfassung des individuellen kardiovaskulären Risikoprofils, um eine abgestimmte Therapieempfehlung geben zu können. Unser ambulanter Schwerpunkt liegt in der individuellen Betreuung und Therapieeinstellung von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen, um primär- und sekundärpräventiv atherosklerotische Krankheiten zu verhindern. In ausgewählten Fällen bei Lp(a)-Hyperlipidämie oder bei Patienten, die unter maximaler medikamentöser Therapie die LDL-Cholesterinzielwerte nicht erreichen können, bieten wir eine Lipidapherese-Behandlung an. Das Apherese-Kompetenzzentrum Dres. Heigl und Hettich führt diese Behandlungen im Deutschen Herzzentrum München durch.

 

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen,

gerne können Sie uns Patienten mit Fettstoffwechselstörungen aus Ihrer Praxis in unsere Lipidambulanz überweisen.

Bitte geben Sie bei Erstvorstellung Ihrer/Ihrem Patientin/Patienten eine Überweisung für die Lipidambulanz, die aktuellen Laborwerte, sowie den ausgefüllten Fragebogen mit. Sollten Sie Fragen zur medikamentösen Therapie von Fettstoffwechselstörungen oder der Lipidapherese haben, können Sie über unsere Ambulanz unter +49 (0) 89 1218-4005 mehr erfahren.

Ambulanz für Angiologie und periphere arterielle Verschlusskrankheit

 

Interventionelle Angiologie:
PD Dr. med. Salvatore Cassese
PD Dr. med. Sebastian Kufner

 

Angiologische Ambulanz:
Prof. Dr. med. Birgit Steppich
Dr. med. Olga Bruskina

 

Unsere angiologische Abteilung dient als kompetenter Ansprechpartner für alle Erkrankungen des venösen und arteriellen Gefäßsystems, insbesondere der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sowie der venösen Thrombembolie. In der Abteilung stehen alle modernen Verfahren zur nicht-invasiven und invasiven Gefäßdiagnostik zur Verfügung. Gemäß aktuellen Leitlinien erstellen wir umfassende Therapiekonzepte, die eine optimierte medikamentöse Therapie nach neuesten Studien-Ergebnissen sowie die kathetergestützte, minimal-invasive interventionelle Revaskularisation mit modernsten Instrumentarien beinhalten.

 

Das Leistungsspektrum der angiologischen Ambulanz

 

  • Farbkodierte Doppler-Duplex-Sonographie mit High-end Ultraschallgeräten
  • Vasolab 320, Gefäßdiagnostik mit:
    • Akraler Pulsoszillographie
    • Akraler Blutdruckmessung (Finger/Zehen)
    • Segmentaler Pulsoszillographie
    • Digitaler Photophletysmographie (DPPG)
  • Periphere Doppler-Druckmessung (ABI)
  • Transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung (TcPO2)
  • Laufbandergometrie
  • Professionelle Versorgung durch eine ausgebildete Wundschwester
  • Nicht-invasive Bildgebung mittels MR- und CT-Angiographie 

Das Leistungsspektrum der interventionellen Angiologie

 

  • periphere Angiographie der Aorta, der Becken-Bein-, der Arm-, der hirnversorgenden sowie der Nieren- und Viszeralarterien
  • Gefäßrekanalisationen, Gefäßdilatationen (PTA), Stentimplantationen, Thrombusaspiration, Gefäßpräparation mit Atherektomie etc.