Magnetkardiographie zur Untersuchung des Herzens bei Patienten mit der Diagnose einer KardiomyopathieOberbegriff für verschiedene, häufig genetisch bedingte Erkrankungen des Herzmuskels, die nicht als Folge von anderen Erkrankungen (Herzklappenfehler, Entzündungen) zu sehen sind. Die Ursachen hierfür sind oft unbekannt. Das Herz kann deutlich vergrößert sein und seine Pumpkraft stark vermindert.
Die arrhythmogene Kardiomyopathie (ACM, ehemals ARVC) ist eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Präventive Maßnahmen könnten helfen, dem plötzlichen Herztod vorzubeugen. Aus diesem Grund ist die präzise Diagnosestellung von großer Bedeutung.
Wir möchten durch Nutzung der sogenannten Magnetkardiographie (MKG) neue Parameter finden, welche helfen, die Erkrankung besser zu charakterisieren. Da es sich bei der Magnetkardiographie um eine Vektorinformation handelt, könnte diese präziser als die herkömmliche Darstellung mittels EKG sein. Dadurch können zusätzliche Informationen über den Erkrankungsverlauf gewonnen werden.
Kooperationspartner
Die Studie wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Kooperation der Klinik für Angeborene Herzfehler, der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München, dem Institut für Humangenetik, der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum rechts der Isar, TUM School of Medicine and Health sowie der TUM School of Natural Sciences, Physikdepartment sowie der TUM School of Computation, Information and Technology durchgeführt.
Ansprechpartner
PD Dr. med. Annette Wacker-Gussmann
Medizinische Leitung Magnetkardiographie
E-Mail: wacker@dhm.mhn.de
Studienzentrum Abteilung angeborene Herzfehler
Tel: +49 (0) 89 1218 1658
Email: studienzentrumkk@dhm.mhn.de