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Willkommen im Institut für Radiologie und Nuklearmedizin

Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin stellt für das Deutsche Herzzentrum München und dessen Kliniken sämtliche benötigten radiologischen und diagnostischen Bildgebungsverfahren kurzfristig und auf international höchstrangigem Qualitätsniveau zur Verfügung. Dies findet seinen Ausdruck unter anderem darin, dass das Kompetenzzentrum für kardiale Computertomographie mit seinem als schnellsten CT der Welt bekanntem Dual-Source-Gerät SOMATOM Force als internationales Referenzzentrum für kardiovaskuläre Medizin der Herstellerfirma gilt.

Auch der Bereich Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt spektakuläre Bilder über kardiovaskuläre Morphologie und Funktion, diese Bildgebung hat sowohl im Bereich Kinderkardiologie als auch Erwachsenenkardiologie einen Niederschlag in zahlreichen internationalen Publikationen gefunden. In alter Tradition betreibt das Institut seit seiner Gründung auch eine umfangreiche kardiovaskuläre Nuklearmedizin, seit vielen Jahren werden hier die modernsten Diagnosealgorithmen bei der Auswertung der Verfahren in Anwendung gebracht.

Das Team des Instituts besteht neben seinem langjährigen Direktor Dr. Martinoff aus einer Gruppe von höchst erfahrenen, universitär ausgebildeten Fachärzten, die – überwiegend in Oberarztfunktion –  die jüngeren Fach- und Assistenzärzte, die auch sämtlich aus Universitätsklinika oder dem eigenen Doktorandenpool gewonnen wurden, in die Spezialitäten der Herz- und Kreislaufdiagnostik einführen. Höchst erfahren in der kardiovaskulären Diagnostik und ausgestattet mit den für die Betreuung schwerkranker Patienten notwendigen Soft Skills, stellt sich auch unser internationaler MTRA-Kader dar, der das umfangreiche Untersuchungsvolumen der Abteilung mit einem Tag- und Nachtpräsenzdienst und ergänzenden Rufbereitschaften ermöglicht. Auch zwei strahlenschutzbeauftragte Ärzte sind rund um die Uhr on call verfügbar.

Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin versteht sich seit jeher als kompromisslose Serviceeinrichtung für die vier im Hause agierenden Kliniken. Die diagnostischen Leistungen werden in der Regel just in time ohne nennenswerte Wartezeit erbracht, egal welchen Umfang sie besitzen – damit leistet das Institut einen wesentlichen Beitrag zu den sehr kurzen Liegezeiten im Deutschen Herzzentrum. Selbstverständlich bedeutet dies einen sehr hohen personellen Aufwand, der allerdings aufgrund der hochspezialisierten Medizin, die im Deutschen Herzzentrum München gepflegt wird, begründet und zwingend erforderlich ist.

Forschungsergebnisse

Im Jahre 2002 wurde die erfolgreiche Kooperation des Bereichs Nuklearmedizin mit der Erwachsenenkardiologie im Bereich Infarktdiagnostik fortgeführt. Darüber hinaus wurde mit der Erwachsenenkardiologie auch an einer Multicenterstudie mit in Hypothermie behandelten Infarktpatienten begonnen. Weiterhin werden die szintigrafischen Daten von einer erfahrenen MTA des Instituts auch in die wissenschaftliche Datenbank der Erwachsenenkardiologie eingegeben.

Mit dem Bereich Kinderkardiologie wurde in der Nuklearmedizin ebenfalls kooperiert, hier wurden gemeinsame Auswertungen bei Patienten mit Zustand nach operativer Versorgung einer Transposition der großen Arterien mittels Radionuklidventrikulogramm durchgeführt sowie auch bei einer anderen Patientengruppe die Auswirkung der Fontan-Zirkulation in der Lungenperfusionsszintigrafie untersucht. Entsprechende Publikationen sind erschienen oder in Vorbereitung.

Im Bereich Nuklearmedizin befindet sich seit 2002 eine umfangreiche Promotionsarbeit in Erstellung, hier wird die Gated-SPECT-Analyse an der E-Cam mit verschiedenen Softwaretools in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenkardiologie mit deren Herzkatheterdaten bei herzszintigrafischen Untersuchungen korreliert.

Das neu in Betrieb gegangene Multislice-CT hat sich im Haus sowohl in der Klinik als auch in der Wissenschaft gut etabliert und revolutioniert die kardiale und vaskuläre Bildgebung. Entsprechende wissenschaftliche Fragestellungen werden im Bereich der Elektrophysiologie (Anatomie des linken Vorhofs) sowie Koronardarstellung bearbeitet.

Umfangreiche Studien zum Vergleich Herzkatheter und Cardiac-CT wurden im Jahr 2002 beim Bundesamt für Strahlenschutz beantragt. Ebenfalls werden zusammen mit der Herzchirurgie Fragestellungen im Umfeld der chirurgischen Vorhofflimmerablation bearbeitet. Alle diese wissenschaftlichen Projekte erfolgen in intensiver interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Fortgeführt wurde im angiologischen Sektor die Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum rechts der Isar und der Neurologie, wobei hier eine wissenschaftliche Evaluierung der Auswirkungen der Carotis-Stent-Implantation auf die Hirnperfusion und evtl. Nebenwirkungen vorgenommen wird.

Für den Bereich der Entwicklung ist die Einführung der neuen Flat-Panel-Detektortechnik in der Thoraxdiagnostik zu erwähnen.

 

Publikationen

Finck T, Hardernberg J, Will A, Hendrich E, Haller B, Martionff M, Hausleiter J, Hadamitzky M.

Ten-year follow-up after coronary computed tomography angiography in patients with suspected coronary artery disease. JACC Cardiovasc Imaging. 2018 (in press)

Rutz T, Ghandour F, Meierhofer C, Naumann S, Martinoff S, Lange R, Ewert P, Stern HC, Fratz S.
Evolution of right ventricular size over time after tetralogy of Fallot repair: a longitudinal cardiac magnetic resonance study. Eur Heart J Cardiovasc Imaging. 2017 Mar 1;18(3):364-370.

Stern H, Calavrezos L, Meierhofer C, Steinlechner E, Müller J, Hager A, Martinoff S, Ewert P, Fratz S.
Physical exercise reduces aortic regurgitation: exercise magnetic resonance imaging. JACC Cardiovasc Imaging. 2014 Mar;7(3):314-5.

Hadamitzky M, Langhans B, Hausleiter J, Sonne C, Byrne RA, Mehilli J, Kastrati A, Schömig A, Martinoff S, Ibrahim T.
Prognostic value of late gadolinium enhancement in cardiovascular magnetic resonance imaging after acute ST-elevation myocardial infarction in comparison with single-photon emission tomography using Tc99m-Sestamibi. Eur Heart J Cardiovasc Imaging. 2014 Feb;15(2):216-25.

Meierhofer C, Schneider EP, Lyko C, Hutter A, Martinoff S, Markl M, Hager A, Hess J, Stern H, Fratz S.
Wall shear stress and flow patterns in the ascending aorta in patients with bicuspid aortic valves differ significantly from tricuspid aortic valves: a prospective study. Eur Heart J Cardiovasc Imaging. 2013 Aug;14(8):797-804.

Hadamitzky M, Täubert S, Deseive S, Byrne RA, Martinoff S, Schömig A, Hausleiter J.
Prognostic value of coronary computed tomography angiography during 5 years of follow-up in patients with suspected coronary artery disease. Eur Heart J. 2013 Nov;34(42):3277-85.

Hadamitzky M, Achenbach S, Al-Mallah M, Berman D, Budoff M, Cademartiri F, Callister T, Chang HJ, Cheng V, Chinnaiyan K, Chow BJ, Cury R, Delago A, Dunning A, Feuchtner G, Gomez M, Kaufmann P, Kim YJ, Leipsic J, Lin FY, Maffei E, Min JK, Raff G, Shaw LJ, Villines TC, Hausleiter J; CONFIRM Investigators.
Optimized prognostic score for coronary computed tomographic angiography: results from the CONFIRM registry (COronary CT Angiography EvaluatioN For Clinical Outcomes: An InteRnational Multicenter Registry). J Am Coll Cardiol. 2013 Jul 30;62(5):468-76.

Hausleiter J, Meyer TS, Martuscelli E, Spagnolo P, Yamamoto H, Carrascosa P, Anger T, Lehmkuhl L, Alkadhi H, Martinoff SHadamitzky M, Hein F, Bischoff B, Kuse M, Schömig A, Achenbach S.
Image quality and radiation exposure with prospectively ECG-triggered axial scanning for coronary CT angiography: the multicenter, multivendor, randomized PROTECTION-III study. JACC Cardiovasc Imaging. 2012 May;5(5):484-93.

Hadamitzky M, Langhans B, Hausleiter J, Sonne C, Kastrati A, Martinoff S, Schömig A, Ibrahim T.
The assessment of area at risk and myocardial salvage after coronary revascularization in acute myocardial infarction: comparison between CMR and SPECT. JACC Cardiovasc Imaging. 2013 Mar;6(3):358-69.

Hausleiter J, Martinoff SHadamitzky M, Martuscelli E, Pschierer I, Feuchtner GM, Catalán-Sanz P, Czermak B, Meyer TS, Hein F, Bischoff B, Kuse M, Schömig A, Achenbach S.
Image quality and radiation exposure with a low tube voltage protocol for coronary CT angiography results of the PROTECTION II Trial. JACC Cardiovasc Imaging. 2010 Nov;3(11):1113-23.

Hadamitzky M, Freissmuth B, Meyer T, Hein F, Kastrati A, Martinoff S, Schömig A, Hausleiter J.
Prognostic value of coronary computed tomographic angiography for prediction of cardiac events in patients with suspected coronary artery disease. JACC Cardiovasc Imaging. 2009 Apr;2(4):404-11.

Fratz S, Schuhbaeck A, Buchner C, Busch R, Meierhofer C, Martionff M, Hess J, Stern H
Comparison of Accuracy of Axial Slices Versus Short-Axis Slices for Measuring Ventricular Volumes by Cardiac Magnetic Resonance in Patients With Corrected Tetralogy of Fallot. J Am Coll Cardiol. 2009 June; 1ß3(12):1764-69

Hausleiter J, Meyer T, Hermann F, Hadamitzky M, Krebs M, Gerber TC, McCollough C, Martinoff S, Kastrati A, Schömig A, Achenbach S. Estimated radiation dose associated with cardiac CT angiography. JAMA. 2009 Feb 4;301(5):500-7.

Kontakt

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